Vor einigen Monaten noch wurde Google – beziehungsweise das Nutzen von Suchmaschinen im Allgemeinen – in der Öffentlichkeit als Stromverschwendung gebrandmarkt. Schlaue Rechner ermittelten, dass eine einzige Suche mit Google 4Watt/Stunde oder 2Gramm CO2 kosten würde. Dass dies eine Milchmädchenrechnung ist, merkt nicht nur der Insider.
Nun hat Google mit dem „Powermeter“ eine webbasierte Applikation vorgestellt, die beim Einsparen von Strom helfen soll. Sie soll die schon jetzt von einigen intelligenten Stromzählern produzierten Daten optisch aufbereiten und dem Mieter/Vermieter aufzeigen, wo die größten Verbaucher sitzen. Kritiker argumentieren zu Recht, dass Google durch den internetbasierten Dienst vertrauliche Daten zur Verfügung gestellt werden, die der Verbraucher besser für sich behalten sollte. Obwohl die Auswertung dieser Daten ohne einen globalen Dienstleister sicherlich der beste Weg wäre, ist es zumindest ein Anfang, um den Menschen das Stromsparen näher zu bringen.
Immerhin zeigt das Google-Werbevideo im Google-typisch minimalistischen Style, was genau man mit dem Powermeter erreichen will:
Nähere Infos im Google-Blog.
Gefunden auf Golem.de.