Oktober 13, 2008 von hotte
Der größte Stromverbraucher in Gemeinden ist oft die Straßenbeleuchtung. Obwohl zu nachtschlafender Zeit viele Straßen leergefegt sind, sind diese meist taghell beleuchtet. Viele Gemeinden gehen nun bereits dazu über, in ganzen Straßenzügen nur einen Teil der Straßenbeleuchtung anzuschalten. Eine viel elegantere Möglichkeit bietet eine neu entwickelte Dimmschaltung. Hier kann die Helligkeit der Lampen je nach Tageszeit oder Helligkeit automatisch geregelt werden. Somit kann viel gespart und die Beleuchtung dennoch aufrecht erhalten werden.
Die bayrische Gemeinde Schwabhausen investiert 4600 EURO, um Teile ihrer Straßenbeleuchtung mit den Dimmschaltkreisen auszustatten. Näheres dazu hier.
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September 29, 2008 von hotte
Laut „Öko-Test“ sind die Einsparmöglichkeiten der momentan angebotenen Energiesparlampen sehr viel geringer, als bisher von vielen Herstellern behauptet. Keine der getesteten Lampen kam über ein „befriedigend“ hinaus. Bemängelt wurde vor allem der Stromverbrauch. So wurden oft nicht wie vom Hersteller angegeben 80 Prozent, sondern eher 50-70 Prozent eingespart. Ein untersuchtes Modell verbrauchte sogar mehr Strom, als eine vergleichbare Glühbirne. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Lebensdauer der Energiesparlampen oft weitaus geringer ist als angegeben, und diese durch häufiges ein- und ausschalten sehr viel stärker beeinflusst wird, als bisher angenommen.
Einen Kurzbericht über den sehr ausführlichen Test gibt es bei www.ksta.de.
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September 19, 2008 von hotte
Peter Brabeck-Letmathe ist der Präsident eines der einflussreichsten Konzerne der Welt – dem Nestlé-Unternehmen. Auch den in Sachen Wirtschaftsfragen nicht so informierten Menschen könnte der Mann durchaus bekannt sein. Zweifelhafte Berühmtheit erlangte er, als er in dem Dokumentarfilm „We Feed The World“ ein Interview gab, in dem er die Idee des Grundrechts auf Trinkwasser scharf kritisiert. Er vertritt die Meinung, dass nur der Anrecht auf das über lebenswichtige Nass hat, der dafür auch bezahlt.
Herr Brabeck-Letmathe hat nun darauf hingewiesen, dass angesichts des momentan weltweit stark ansteigenden Wasserverbrauchs bereits im Jahr 2015 ein allgemeiner Wassermangel entstehen könnte. Als einer der Hauptgründe für den steigenden Verbrauch nennt er neben der ansteigenden Weltbevölkerung die Produktion von Bio-Sprit. So werden laut seiner Rechnung für die Herstellung von einem Liter Bioethanol 4.000 Liter Wasser benötigt. Diese Rechnung halte ich allerdings für stark übertrieben. Viel wichtiger ist momentan, die Aufmerksamkeit der Welt auf die schon aktuell an Wasserknappheit leidenden Menschen hinzuweisen und verstärkt an Lösungen dieses Problems zu arbeiten.
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September 16, 2008 von hotte
Zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt zählen elektrische Wäschetrockner. Dabei gehört dieses Gerät doch zu denjenigen, auf die man am ehesten verzichten könnte. Zwar dauert das Trocknen auf Wäscheleine oder -ständer meist länger, dafür verbraucht es überhaupt keinen Strom und kostet somit keinen Cent. Der Verzicht auf den elektrischen Trockner führt im Jahr locker zu einem Hunderter mehr im Geldbeutel – na wenn das kein Anreiz ist!
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September 16, 2008 von hotte
Trinkwasser ist nicht nur teuer, sondern auch kostbar. Aus diesem Grund sollte man das Bewässern des Gartens mit Trinkwasser tunlichst vermeiden. Stattdessen sollte man überlegen, wie man effektiv Regenwasser auffangen und speichern kann. Dazu sollte man alle verfügbaren Dach- und Betonflächen an Sammelbehälter anschließen, um damit genügend Regenwasser auffangen und auch längere Trockenzeiten überbrücken zu können. Auch durch die Wahl des richtigen Zeitpunkts zum Gießens lässt sich das kostbare Nass sparen. Da am Tag die Sonne zuviel Wasser verdampft, sollte man ausschließlich abends gießen. Wird das Wasser doch einmal knapp, sollte man sich überlegen, ob die Pflanzen eine kurze Trockenzeit nicht auch ohne Wasser überstehen könnten.
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