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Amerikanische Forscher des „Massachusetts Institute of Technology“ haben sich auf die Suche nach dem größten Potiential zum „Energy Harvesting“ bei Fahrzeugen gemacht. Gemeint ist damit die Wiedergewinnung von Energie und die Umwandlung zu Strom. Man hat erkannt, dass besonders viel Energie durch die Radaufhängung bzw. die Stoßdämpfer eins Fahrzeugs verloren geht. Die Forscher haben eine Methode entwickelt, wie die Energie durch kleine in den Stoßdämpfern befindliche Generatoren in Strom umgewandelt werden kann. Besonders bei schweren Fahrzeugen wie LKWs soll so eine Energiegewinnung von immerhin 1KW möglich sein. Diese Energie könnte dann beispielsweise die Klimanalage mit Strom versorgen oder in Hybridfahrzeugen die Akkus laden.

Gefunden auf Golem.de.

Vor einigen Monaten noch wurde Google – beziehungsweise das Nutzen von Suchmaschinen im Allgemeinen – in der Öffentlichkeit als Stromverschwendung gebrandmarkt. Schlaue Rechner ermittelten, dass eine einzige Suche mit Google 4Watt/Stunde oder 2Gramm CO2 kosten würde. Dass dies eine Milchmädchenrechnung ist, merkt nicht nur der Insider.

Nun hat Google mit dem „Powermeter“ eine webbasierte Applikation vorgestellt, die beim Einsparen von Strom helfen soll. Sie soll die schon jetzt von einigen intelligenten Stromzählern produzierten Daten optisch aufbereiten und dem Mieter/Vermieter aufzeigen, wo die größten Verbaucher sitzen. Kritiker argumentieren zu Recht, dass Google durch den internetbasierten Dienst vertrauliche Daten zur Verfügung gestellt werden, die der Verbraucher besser für sich behalten sollte. Obwohl die Auswertung dieser Daten ohne einen globalen Dienstleister sicherlich der beste Weg wäre, ist es zumindest ein Anfang, um den Menschen das Stromsparen näher zu bringen.

Immerhin zeigt das Google-Werbevideo im Google-typisch minimalistischen Style, was genau man mit dem Powermeter erreichen will:

Nähere Infos im Google-Blog.
Gefunden auf Golem.de.

Das große Problem der im Grunde recht effizienten Nutzung von LEDs ist die Tatsache, dass eine Erhöhung der Leistungsaufnahme nicht in dem Maße zu einer Erhöhung der Lichtausbeute führt wie es beispielsweise bei Glühlampen der Fall ist. Forschern des „Rensselaer Polytechnic Institute“ (RPI) ist es nun offenbar gelungen, den Grund für dieses Defizit aktueller LED-Technik zu finden. Dies könnte der erste Schritt in Richtung noch besserer Nutzung von Strom zur Erzeugung von Licht sein.

Mehr dazu auf Golem.de

Philips Light Blossom

Philips Light Blossom

Während sich die Straßenbeleuchtung mit Dimmschaltung über einen effizienteren Stromverbrauch bestehender Beleuchtungsanalagen in Gemeinden kümmert, geht eine neu entwickelte Straßenlampe der Firma Philips einen anderen Weg. In einem Konzeptdesign mit dem Namen „Light Blossom“ wird eine Straßenlampe gezeigt, die sich die benötigte Energie aus der Sonne oder dem Wind holt und in eigenen Akkus speichert, um sie über Nacht wieder in Form von Licht abzugeben. Im normalen Betrieb gibt sie nur ein sehr schwaches Licht ab, um Akkuleistung zu schonen. Nähert sich ein Passant, so wird die Leistung automatisch geregelt und die Menge des abgestrahlten Lichtes automatisch angepasst.

Meldung gefunden auf Golem.de.

Schaut man sich den Energieverbrauch von Immobilen an, so kommt man auf einen Wert von 40% – in Städten gar von 70% – des gesamten Energieverbrauchs weltweit. Klar, dass besonders hier das Einsparpotential enorm sein kann. Schaut man sich im Vergleich dazu den Energieverbrauch des Verkehrs in Deutschland an, so kommt man hier nur auf einen Wert von 28%. Wenn man es nun schaffen würde, die Energieeffizienz von Gebäuden nur um wenige Prozentpunkte zu verbessern, könnte man auf einen Schlag riesige Mengen an Energie – und damit auch CO2 einsparen.

Um dies zu erreichen, muss man auf der einen Seite bei neu gebauten Immobilien verstärkt auf deren Energieeffizienz achten. Viel wichtiger ist allerdings auch, alte Immobilien fachgerecht zu sanieren, und somit deren Energieverbauch zu senken. Dabei helfen zinsgünstige Darlehen der KfW. Für Sanierungen, die zur Senkung des CO2-Ausstoßes führen, gewährt die KfW momentan bis zu 50.000 Euro Darlehen pro Wohneinheit. Je nach Zustand des Hauses ist es damit möglich, den Energieverbrauch um mehr als die Hälfte zu senken. Angesichts der steigenden Kosten für Energie ein sowohl ökologisch als auch ökonomisch interessanter Gedanke.

Der größte Stromverbraucher in Gemeinden ist oft die Straßenbeleuchtung. Obwohl zu nachtschlafender Zeit viele Straßen leergefegt sind, sind diese meist taghell beleuchtet. Viele Gemeinden gehen nun bereits dazu über, in ganzen Straßenzügen nur einen Teil der Straßenbeleuchtung anzuschalten. Eine viel elegantere Möglichkeit bietet eine neu entwickelte Dimmschaltung. Hier kann die Helligkeit der Lampen je nach Tageszeit oder Helligkeit automatisch geregelt werden. Somit kann viel gespart und die Beleuchtung dennoch aufrecht erhalten werden.

Die bayrische Gemeinde Schwabhausen investiert 4600 EURO, um Teile ihrer Straßenbeleuchtung mit den  Dimmschaltkreisen auszustatten. Näheres dazu hier.

Laut „Öko-Test“ sind die Einsparmöglichkeiten der momentan angebotenen Energiesparlampen sehr viel geringer, als bisher von vielen Herstellern behauptet. Keine der getesteten Lampen kam über ein „befriedigend“ hinaus. Bemängelt wurde vor allem der Stromverbrauch. So wurden oft nicht wie vom Hersteller angegeben 80 Prozent, sondern eher 50-70 Prozent eingespart. Ein untersuchtes Modell verbrauchte sogar mehr Strom, als eine vergleichbare Glühbirne. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Lebensdauer der Energiesparlampen oft weitaus geringer ist als angegeben, und diese durch häufiges ein- und ausschalten sehr viel stärker beeinflusst wird, als bisher angenommen.

Einen Kurzbericht über den sehr ausführlichen Test gibt es bei www.ksta.de.