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Peter Brabeck-Letmathe ist der Präsident eines der einflussreichsten Konzerne der Welt – dem Nestlé-Unternehmen. Auch den in Sachen Wirtschaftsfragen nicht so informierten Menschen könnte der Mann durchaus bekannt sein. Zweifelhafte Berühmtheit erlangte er, als er in dem Dokumentarfilm „We Feed The World“ ein Interview gab, in dem er die Idee des Grundrechts auf Trinkwasser scharf kritisiert. Er vertritt die Meinung, dass nur der Anrecht auf das über lebenswichtige Nass hat, der dafür auch bezahlt.

Herr Brabeck-Letmathe hat nun darauf hingewiesen, dass angesichts des momentan weltweit stark ansteigenden Wasserverbrauchs bereits im Jahr 2015 ein allgemeiner Wassermangel entstehen könnte. Als einer der Hauptgründe für den steigenden Verbrauch nennt er neben der ansteigenden Weltbevölkerung die Produktion von Bio-Sprit. So werden laut seiner Rechnung für die Herstellung von einem Liter Bioethanol 4.000 Liter Wasser benötigt. Diese Rechnung halte ich allerdings für stark übertrieben. Viel wichtiger ist momentan, die Aufmerksamkeit der Welt auf die schon aktuell an Wasserknappheit leidenden Menschen hinzuweisen und verstärkt an Lösungen dieses Problems zu arbeiten.

Wäschetrockner sind Stromfresser

Zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt zählen elektrische Wäschetrockner. Dabei gehört dieses Gerät doch zu denjenigen, auf die man am ehesten verzichten könnte. Zwar dauert das Trocknen auf Wäscheleine oder -ständer meist länger, dafür verbraucht es überhaupt keinen Strom und kostet somit keinen Cent. Der Verzicht auf den elektrischen Trockner führt im Jahr locker zu einem Hunderter mehr im Geldbeutel – na wenn das kein Anreiz ist!

Tipps: Wasser sparen im Garten

Trinkwasser ist nicht nur teuer, sondern auch kostbar. Aus diesem Grund sollte man das Bewässern des Gartens mit Trinkwasser tunlichst vermeiden. Stattdessen sollte man überlegen, wie man effektiv Regenwasser auffangen und speichern kann. Dazu sollte man alle verfügbaren Dach- und Betonflächen an Sammelbehälter anschließen, um damit genügend Regenwasser auffangen und auch längere Trockenzeiten überbrücken zu können. Auch durch die Wahl des richtigen Zeitpunkts zum Gießens lässt sich das kostbare Nass sparen. Da am Tag die Sonne zuviel Wasser verdampft, sollte man ausschließlich abends gießen. Wird das Wasser doch einmal knapp, sollte man sich überlegen, ob die Pflanzen eine kurze Trockenzeit nicht auch ohne Wasser überstehen könnten.

Das meiste Wasser verbraucht der Europäer im Bad. Von den im Durchschnitt 145 Litern Gesamtverbrauch pro Tag und Person läuft über die Hälfte im Badezimmer durch die Leitungen. Der Großteil wird dabei bei der Körperpflege und durch die Klospülung verbraucht. Wer einige grundlegende Dinge beachtet, kann an diesen Stellen jede Menge sparen:

  • Moderne Toiletten-Spülung mit Stop-System
  • Duschen statt Baden
  • Fließendes Wasser nur dann, wenn man es braucht (nicht beim Zähneputzen)
  • Wasserhähne mit Luftsprudler (Perlatoren) oder Durchflussbegrenzer
  • Tropfende Wasserhähne schnell reparieren (pro Tag sind mehrere Liter Verlust möglich)
  • Einhandmischer vereinfachen die Temperaturregulierung

Ein oft gebrachtes Argument der Befürworter der Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke wurde nun auch vom „Sachverständigenrats der Bundesregierung“ widerlegt. Ausschlaggebend für den Strompreis ist allein der Großhandelspreis an der Börse. Damit würde die durch Atomkraftwerke scheinbar preisgünstigere Stromerzeugung nicht an den Kunden weitergegeben werden, sondern allein den Stromkonzernen zu Gute kommen. Der Blick nach Frankreich, wo mehr als 85% des Strombedarfs durch Atomkraftwerke gedeckt wird, zeigt, dass das Argument nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, denn die Franzosen zahlen ebenso den Großhandelspreis. Allein durch die längeren Laufzeiten würden die Gewinne der Erzeuger um satte 80 Milliarden Euro steigen. Kein Wunder also, dass es eine starke Lobby für die Laufzeitverlängerung gibt.

Näheres unter afp.google.com.

WLAN-Router mit Zeitschaltfunktion

D-Link bietet für seinen WLAN-Router DIR-655 ab sofort ein kostenloses Firmware-Update an. Damit ist es erstmals möglich, die WLAN-Funktion des Routers zu bestimmten Zeiten automatisch zu deaktivieren. Allein durch die Deaktivierung des WLAN-Chips lässt sich der Stromverbrauch um immerhin 25 Prozent senken. Bleibt zu hoffen, dass weitere Hersteller derartig innovative Technik für ihre Geräte bereitstellen.

Strom und Wärme aus Holzgas

Ein hocheffizientes sogenanntes „Holzvergasungsheizkraftwerkes“ soll mit Hilfe von 6,6 Millionen Euro Fördermitteln in Senden gebaut werden. Die geplante Anlage wird Strom und Wärme mit einem Gesamtwirkungsgrad von rund 80 Prozent erzeugen. Dieser Wert liegt deutlich über den bereits sehr effizienten herkömmlichen Biomassekraft- und –heizkraftwerke.Die somit erste Holzvergasungsanlage in Deutschland wird eine Gesamtenergieleistung von 15 MW besitzen. Der Strom soll zur Versorgung von insgesamt 10.000 Haushalten ausreichen.

Detailierte Informationen auf www.umweltruf.de.